gestrandet

GESTRANDET AUF EINER EINSAMEN INSEL
Auch wenn die Menschen von der Außenwelt total abgetrennt sind und kaum jemand weiß, dass es diese Insel überhaupt gibt, haben sie in Gottes Augen dennoch großen Wert!!! Diese Botschaft war uns sehr wichtig. Und wir haben sie durch Tänze und Theaterstücke versucht, den Menschen nahe zu bringen. In der Nacht hat uns ein kleines Fischerboot auf eine nahegelegene Insel gebracht zum Übernachten. Hier gibt es etwas mehr Platz, denn diese Insel ist eine Privatinsel ohne Bewohner – einfach nur Natur, Strand und Gebüsch. Dort haben wir direkt am Strand übernachtet – oder wie man hier sagt „Cowboy-style“. Etwas Wasser und eine Kleinigkeit zum Essen hatten wir dabei, genug, dass es reicht bis am nächsten Morgen 10 Uhr, wo uns die Fischer wieder abholen wollten. Aber wie bereits erwähnt, hier kann man das WARTEN lernen 🙂 . So war am nächsten Tag bis mittags um 12 Uhr immer noch niemand da. Handyempfang oder ähnliches gibt es nicht. Da es nicht viel Schatten gab, hat sich unsere Hautfarbe immer mehr in ein rot leuchtendes Warnsignal verändert. 🙂 Da unsere Fischer uns einfach nicht abgeholt haben, haben wir dann Gott sei Dank einen anderen Fischer getroffen, der uns auf die andere Insel zurückbringen konnte. Dort angekommen, haben unsere Freunde, die Fischer, dort noch ganz gemütlich einen Mittagschlaf gemacht. Nichts desto trotz: diese Menschen liegen mir total am Herzen und im August werde ich mit einem weiteren Team vermutlich wieder auf diese Insel gehen – dann auch in Begleitung von Zahnärzten und Krankenpflegern für einen medizinischen Einsatz. Denn eine Klinik oder einen Doktor gibt es dort nicht. Im kommenden August werden wir wieder ein kleines Team aus Deutschland hier bei uns haben für solche Einsätze. Falls du interessiert bist, findest du hier nähere Infos.

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